Besonderheiten
Gaumenfreuden von der Stange Bei der fränkischen Spargelernte ist jeder Stich ein kulinarischer Volltreffer
Als "essbares Elfenbein", "königliches Gemüse" oder "Frühlingsluft in Stangen" wird er gerühmt, der fränkische Spargel. Und die Region Bamberg genießt in Feinschmeckerkreisen einen hervorragenden Ruf. Frisch gestochen wird "weißes Gold" in Hallstadt oder Strullendorf angeboten. Parkplätze dienen als Umschlagsplätze, der Bamberger Markt am Maxplatz ist sozusagen das Spargeleldorado. Heute unterscheiden die Gärtner weißen, violetten, violett-grünen und grünen Spargel. Die beliebteste Sorte ist der elfenbeinfarbige Bleichspargel. Vor der Ernte werden Dämme über den Pflanzen angehäuft, der Spross muss immer mit Erde bedeckt sein. Das garantiert die weiße Farbe. Die Ernte selbst ebenfalls reine Handarbeit. Jede einzelne Stange muss, bevor sie die Erde durchbricht, mit der Hand gestochen werden. Weißer Spargel ist besonders zart und zeichnet sich durch seinen milden Geschmack aus. Wovon man sich in der gehobenen Bamberger Gastronomie zur Spargelzeit gerne überzeugen kann. Frischen Spargel erkennt man daran, dass der Kopf fest geschlossen, und die Spargelstange glänzend und prall ist. Weitere Merkmale sind saftige Schnittenden und ein Quietschen, wenn man die Stangen aneinander reibt.
Spargel in Franken |