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Otto-Friedrich-Universität

Besondere Bedeutung für die Stadt Bamberg hat die Otto–Friedrich–Universität mit ihrer 350jährigen Geschichte. Sie ist eine der ältesten Universitäten in Bayern und zugleich die jüngste bayerische Universität. Die 1647 unter dem Namen "Academica Bambergensis" gegründete Universität ist mit einer Studentenzahl von etwa 7500 eine überschaubare Universität. Nachdem im 18. Jahrhundert die Universität vor allem durch den Einsatz des Fürstbischofs Friedrich Karl von Schönborn  auf vier Fakultäten erweitert wurde, kam es im Zuge der Säkularisierung 1803 zur Schließung der Hochschule; es wurden jedoch theologische und philosophische Studienrichtungen in anderen Einrichtungen weitergeführt. 1972 erfolgte die Wiedergründung durch die Zusammenführung der Philosophisch – Theologischen Hochschule mit der Pädagogischen Hochschule, zunächst als Gesamthochschule, 1979 erfolgte die Umbenennung in Universität.

Otto-Friedrich-UniversitätDer Name "Otto-Friedrich-Universität", den die Universität seit dem 1. Oktober 1988 wieder führt, weist auf ihre im 18. Jahrhundert verwendete Bezeichnung "Universitas Ottoniano Fridericiana". Der Bestandteil "Otto" deutet auf den Fürstbischof Melchior Otto von Salzburg, Bischof von Bamberg hin, der 1647 auf der Grundlage einer jesuitischen Bildungsanstalt die "Academica Bambergensis" gründete. "Friedrich" erinnert an den Förderer Fürstbischof Friedrich Karl von Schönborn, der die Academica 1735 durch Errichtung einer Juristischen Fakultät auf den Weg zur Volluniversität brachte. Mit der Führung des Gründer– und Förderernamens stellt sich die Universität bewusst in die Tradition der alten Universitäten.

Die 7500 Studenten werden von mehr als 700 Professoren, Dozenten und Mitarbeitern betreut. Anders als viele junge Hochschulen wurde die Universität Bamberg nicht "auf der grünen Wiese" errichtet, sondern befindet sich in der Stadt, größtenteils ist sie sogar in die Altstadt eingebunden. Im Rahmen "Universität in der Stadt" wurden zahlreiche historische, unter Denkmalschutz stehende Gebäude im gefährdeten Altstadtkern saniert. Diese werden jetzt als Universitätsgebäude genutzt; dazu gehören unter anderen das ehemalige staatliche Gesundheitsamt, das ehemalige Jesuitenkolleg und ein Stadtmauerturm. Der zweite Standort der Universität befindet sich im Neubaugebiet Bamberg-Ost, Feldkirchenstraße, in dem die Fakultät Sozial- und Wirtschaftswissenenschaften und der Fachbereich Soziale Arbeit untergebracht sind.

Universität BibliothekDie Universität weist neben den traditionellen Geistes- und Kulturwissenschaften philosophischer, theologischer, philologischer und historischer Fachrichtung einen Schwerpunkt in den Sozialwissenschaften mit soziologischen, psychologischen und pädagogischen Fachrichtungen, sowie ein breites wirtschaftswissenschaftliches Fächerspektrum auf. In Studiengängen wie Wirtschaftsinformatik, Kommunikationswissenschaft oder Europäisches Management werden die Studenten für die Berufe der Zukunft ausgebildet. In allen Wirtschaftswissenschaften kann zusätzlich ein europäischer Abschluss der " European Master of Business Sciences" (EMBSs) erworben werden. Neben dieser internationalen Ausrichtung der Lehrinhalte zeichnen sich viele Studiengänge durch ihren starken Praxisbezug aus.

Adresse der Universitäts-Zentralverwaltung:
Kapuzinerstraße , 96047 Bamberg                                       Universität Bamberg
 


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