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Kunstsnack in der Mittagspause: Vergessene Kunst in Bamberg. Alexej Borutscheff (1911–1994)

30 Minuten Kulturgenuss zur Mittagszeit in der Staatsbibliothek mit Dr. Stefan Knoch

Datum: 19. Mai 2026

Zeit: 12:30 Uhr


Als freischaffender Künstler war Borutscheff eine der imposantesten und farbigsten Erscheinungen der Bamberger Kunstszene. Die Staatsbibliothek Bamberg bewahrt sein Werk und gibt in ihrer aktuellen Ausstellung erstmals einen umfassenden Einblick in Borutscheffs Schaffen.
Alexej Archipowitsch Borutscheff wurde 1911 in Roslawl im Westen Russlands geboren. Während des Zweiten Weltkriegs geriet er 1941 in deutsche Kriegsgefangenschaft, 1945 kam er nach Bamberg. Hier lebte und wirkte er bis zu seinem Tod 1994.
Der studierte Architekt wandte sich bald ganz der Kunst zu. Er stellte die barocken Figuren des Bibliothekssaals von Kloster Waldsassen dar, ebenso die mittelalterlichen Kreuzgang-Kapitelle des Bamberger Karmelitenklosters, denen er ein eigenes Buch widmete. Bedeutend sind seine literarischen Illustrationen, u.a. zahlreiche zu E. T. A. Hoffmann.
Aus Bamberg und seinem Umland stellte Borutscheff Ansichten, Kirchen, Gebäude und Plastiken dar. Dazu kamen Personen, Tiere, Pflanzen, Genreszenen und Porträts. Seine Zeichnungen, Holzschnitte und Radierungen haben einen eigenen Stil, sind holzschnittartig und phantastisch zugleich. Er schuf außerdem Aquarelle, Gemälde und (wenige) plastische Werke.

Der Kunstsnack ist kostenfrei; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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