Totentanz: „Mina Barthel“ und „Das siebente Siegel“

Film-Matinee mit einer Kurzdokumentation über die Deportation einer Bamberger Schauspielerin und einem Ingmar-Bergman-Klassiker

Datum: 11. Oktober 2026

Zeit: 12:00 Uhr


Im Rahmen des Totentanz-Festivals wird Ingmar Bergmans „Das siebente Siegel“ (1957), der cineastische Totentanz-Klassiker schlechthin gezeigt.

Ritter Antonius Block kehrt von den Kreuzzügen zurück, in seiner Heimat wütet die Pest. Der Tod kommt ihn zu holen, doch der Ritter erwirkt einen Aufschub für die Dauer einer Schachpartie. Block möchte noch einmal nach dem Sinn des Lebens fragen und sich seines Glaubens vergewissern, während sich sein Knappe Jöns ein letztes Mal in die Abenteuer des Mensch-Seins stürzt.

Zur Einführung spricht Michael Hanisch, Vorstandsmitglied der Europäischen Totentanz-Vereinigung. Als Vorfilm läuft die Kurzdokumentation „Mina Barthel“, ein Film von Christian Deusel. Der Film nähert sich in Interviews der jüdischen Schauspielerin und ehemaligen Besitzerin des Bamberger Böttingerhauses Mina Barthel. Sie wurde 1941 von den Nationalsozialisten nach Riga deportiert und dort ermordet. Die Einführung hält der Bamberger Schriftsteller Martin Beyer, Autor des diesjährigen Totentanz-Stückes, das Ende Oktober/Anfang November auf dem Domplatz aufgeführt wird. Mina Barthel ist eine der Figuren in dem Stück, daraus entstand die Idee zum Film.

Veranstalter: Dr. Martin Beyer / Lichtspielkino

Anzeigen

Tipps