König Ludwigs steinerne Wagner-Visionen

Datum: 8. Oktober 2026

Zeit: 19:30 Uhr


Ohne die Oper „Lohengrin“ wäre eines der bekanntesten Wahrzeichen Deutschlands womöglich nie entstanden: Schloss Neuschwanstein. Das „Märchenschloss“ ist weit mehr als eine romantische Architekturphantasie. Es ist die steingewordene Vision König Ludwigs II., in die Texte und Bildwelten Richard Wagners einflossen. Entworfen von Theatermalern, verschmelzen hier und in weiteren Bauten des Königs Bühne und Baukunst auf einzigartige Weise.

Obwohl jüngst in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen, ist die enge Verflechtung zwischen den Schlössern Ludwigs II. und den Wagner-Opern „Lohengrin“, „Tannhäuser“ und „Parsifal“ in ihrer Tragweite kaum bekannt. Die geistige Grundlage ist das Verständnis Ludwigs als eines Herrschers von Gottes Gnaden. Als solcher sehnte er sich nach Reinheit und Vollkommenheit. Richard Wagner bot mit seinen Werken dafür den idealen Nährboden.

Zum 150. Jahrestag der Bayreuther Festspiele und anlässlich des 140. Todestages von Ludwig II. stellt der Regensburger Ludwig-II.-Biograf Marcus Spangenberg die spannenden Facetten vor.

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