Nach Oscar-prämiertem „Ida“ und „Cold War“ (u. a. Cannes-Regiepreis, fünf Europäische Filmpreise) entwirft Paweł Pawlikowski in bildmächtigen Kompositionen eine große deutsche Familiengeschichte im Nachkriegstumult und verschränkt den Nullpunkt Deutschlands mit dem Ende einer Familiensaga – ein intensives, visuell suggestives Kinoerlebnis, getragen von einem herausragenden Ensemble (u.a. Hanns Zischler, Sandra Hüller, August Diehl, Devid Striesow, Joachim Meyerhoff, Fritzi Haberlandt, Milan Peschel.
Im zerstörten Nachkriegsdeutschland reisen Thomas Mann und Tochter Erika durch ein Land zwischen Ruinen und Systemgrenzen – von Frankfurt bis ins sowjetische Weimar. Zum Goethe-Jubiläum erwartet man vom großen Erzähler Trost und Deutung. Zwischen Vereinnahmung und Verehrung wird er hofiert und bedrängt, während sich die Spannungen seiner Familie zuspitzen. Für Vater und Tochter wird die Reise zur Konfrontation mit Herkunft, Geschichte und innerer Zerrissenheit... „Ein Film wie ein perfekt geschliffenes Juwel.“ (The New York Times) „Dieses Kunststück ist gelungen. Ein sehr gegenwärtiger Film über das Bewahren von Haltung in unruhigen Zeiten.“ (ARD ttt) „Ein Triumph…Selten hat man deutsche Schauspieler innen so gut gesehen. Und so dreidimensional wie VATERLAND wirkt, ist das kaum zu glauben.“ (Die Welt) „Ein gewichtiger aber auch zeitweise herrlich leichter Film – ein 82-minütiger Trip in das gespaltene Deutschland des Jahres 1949.“ (Screen Daily) „Ein Film, der sich wie eine sorgfältig inszenierte Zeitmaschine anfühlt… Sandra Hüller und Hans Zischler spielen unglaublich.“ (Variety) „Meisterhaft!“ (The Hollywood Reporter)
Datum: 3. September 2026
Zeit: 18:45 Uhr
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